Gedichte

 

A
Abschied
abstieg
Am Ende eines Jahres

B
Besinnlichere Weihnacht
Bis zu Dir

C
Cinnabar, oh Cinnabar
Crying

D
Das größte Glück...
Das Heldentum des Narren
Das Lächeln eines Engels
Deep Inside Me
Dem Wahnsinn verfallen
Der einsame Wächter
Der letzte Akt
Der Sprücheklopfer
Der zweite Akt
Des Glückes Leugner
Die Gitarre
Die Klingensieben
Die Kraft in uns
Die Macht der Worte

E
Ein Narr
Ein Ort
Ein Satz in Einsamkeit
Ein Satz in Ratlosigkeit
Ein Satz in Traurigkeit
Ein Winterbaum
Einmal
Eiskristall
Ende
Endloser Horizont,...

F
Freudentränen
Frustlust - Lustfrust

G
Globale Lokalisierung
Grauwelt

H
Herz aus Stein
Herz schlägt

I
Ihr Netz

J
Jahres(W)Ende

K
Kindersommer
Klingen klingen
König der Welt

L
Last Trip
Letzte Worte
Liebe
Liebe tötet
Liebesdornen
Liebeserklärung
Lüge

M
Mensch und Tier
Millennium

N

O

P

Q

R
Regen, der wie Tränen fällt

S
Schwarze Trümmer
Sitting here
Söldnerleben
Spiegelbild
Stell dir vor...
Stimmen

T
Tausend Gedanken
Träume leben
Trauer

U

V
Vampirbiß
Verloren
Von Rittern und Drachen

W

X

Y

Z
Zerbrochen
Zu tun, was unter Nägeln brennt
Zum Abschied

 

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Besinnlichere Weihnacht

 

Der Lichter Glanz fällt auf uns nieder.
– Ein Duft nach Lebkuchen und Wein. –
Man merkt, es weihnachtet wieder.
Könnte die Welt denn schöner sein?

Weihnachtslieder fromm erklingen
Und die Menschen auf den Straßen
Froh auch in den Herzen singen.
– Alle Ängste weggeblasen.

So belügt der Mensch sich selbst,
Besonders in der Weihnachtszeit.
Alle Nöte weggestellt.
– Die sorgenvolle Zeit scheint weit.

Schon an der nächsten Straßenecke
Fängt das Bild an zu zerbrechen:
Eingehüllt in eine Decke
Liegt ein Mensch und ist vergessen.

Schnell den Blick man von ihm wendet
Und hat Glück, sieht den Bekannten,
Wünscht „Frohe Weihnacht“ und sendet
Grüße auch an die Verwandten.

Am Weihnachtstag sitzt man sodann
Vor dem großen Festtagsbraten.
Man isst und isst, doch niemand kann
Essen, was hier aufgetragen.

Die Reste wirft man einfach fort.
Doch noch in derselben Stunde,
an einem weit entfernten Ort,
stirbt ein Kind mit leerem Munde.

Die nächsten Tage man genießt
In Frieden wohl in seinem Heim.
Nichts gibt es, was hier noch verdrießt.
Ganz friedlich schläft hier jeder ein.

Doch dieser Frieden bricht zumeist
Schon eine Straße weiter ein,
Und wenn man gar noch weiter reist,
Herrscht Krieg und Leid in jedem Heim.

Wenn diese Worte nun auch trüben,
Was wir heute alle denken,
Soll man sich nicht selbst belügen
Und einmal Trost und Hoffnung schenken.

Ich will nur sagen: Gebet acht,
Denn gar nichts ändert diese Zeit,
Wenn nicht begangen mit Bedacht.
– Genießt die schöne Weihnachtszeit.

 

 

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